Helen Weiss
Helen Weiss
ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.
Auch wenn Wasser in der Schweiz nicht knapp ist, sollten wir sorgsam und verantwortungsbewusst damit umgehen.

Wasserverbrauch Schweiz und andere Länder im Vergleich

Wir leben hierzulande buchstäblich an der Quelle: Als Wasserschloss Europas verfügt die Schweiz über riesige Wasserspeicher in Form von Gletschern, Seen, Grundwässern sowie Bächen und Flüssen. Sparsam damit umgehen sollten wir trotzdem.

Wenn Sie diesen Text lesen, haben Sie heute wahrscheinlich schon geduscht, eine Wäsche gewaschen oder Sie kochen sich gerade eine Suppe. Je nach Tageszeit haben Sie wahrscheinlich auch schon einen Grossteil Ihrer täglichen 142 Liter Wasser verbraucht. Das ist laut des Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW) der durchschnittliche Wasserverbrauch in der Schweiz pro Kopf und Tag im eigenen Haushalt. Zählt man den Wasserverbrauch am Arbeitsplatz, in der Freizeit und in den Ferien dazu, ergeben sich über die gesamte Bevölkerung gemittelt rund 163 Liter pro Person und Tag.

Gesamthaft werden in der Schweiz pro Jahr 930 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht – das entspricht fast dem Inhalt des Bielersees. Dabei fallen über 50 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs in der Schweiz auf die Haushalte. Die Landwirtschaft und die Industrie sorgen zusammen für über 30 Prozent des Wasserverbrauchs. Der Rest wird von der Wasserversorgung für ihre Brunnen oder Bäder genutzt.

Wasserverbrauch Schweiz und andere Länder im Vergleich
© Foto von AlexLMX auf shutterstock.com

Sinkender Verbrauch

Wird der Wasserverbrauch nach Anwendungen aufgeteilt, kommt Erstaunliches zu Tage: Mit über 40 Litern pro Person und Tag ist die Toilettenspülung mit Abstand der grösste Wasserschlucker im Haushalt. Duschen und Baden folgen mit 25.3 Prozent an zweiter Stelle. Ein Erwachsener verbraucht statistisch gesehen 35 Liter Wasser pro Tag für die Körperreinigung. Wasser braucht es auch in der Küche, weshalb die Küchenspüle mit 15,5 Prozent an dritter Stelle steht, dicht gefolgt von der Waschmaschine, die mit 12,2 Prozent oder 17,7 Liter pro Tag und Person zu Buche schlägt. Das restliche Fünftel verteilt sich auf das Lavabo im Bad, die Abwaschmaschine und den Verbrauch im Aussenbereich.

Zwar sinkt der Wasserverbrauch aufgrund wassersparender Waschmaschinen, WC-Spülungen sowie Spardüsen kontinuierlich. Trotzdem sollten wir mit unseren Ressourcen respektvoll umgehen und so wenig Wasser wie möglich verbrauchen.

INFO

Zahlen im europäischen Vergleich

Der Wasserverbrauch der Schweizerinnen und Schweizer liegt im europäischen Vergleich im Mittel: Bei den Briten sind es laut der Europäischen Kommission 150 Liter, in Griechenland 177 und in Italien gar 243 Liter pro Tag und Person. Deutlich geringer ist hingegen der Verbrauch in den östlichen Staaten, allen voran Litauen mit 61 Litern pro Kopf und Tag. Am niedrigsten ist der Wert allerdings mit 50 Litern auf Malta. Der Indikator lässt sich auf internationaler Ebene jedoch nur schwer vergleichen, da die verwendeten Definitionen und Schätzmethoden je nach Land stark variieren.

Wasserverbrauch Schweiz und andere Länder im Vergleich

Wir leben hierzulande buchstäblich an der Quelle: Als Wasserschloss Europas verfügt die Schweiz über riesige Wasserspeicher in Form von Gletschern, Seen, Grundwässern sowie Bächen und Flüssen. Sparsam damit umgehen sollten wir trotzdem.
Auch wenn Wasser in der Schweiz nicht knapp ist, sollten wir sorgsam und verantwortungsbewusst damit umgehen.

Wenn Sie diesen Text lesen, haben Sie heute wahrscheinlich schon geduscht, eine Wäsche gewaschen oder Sie kochen sich gerade eine Suppe. Je nach Tageszeit haben Sie wahrscheinlich auch schon einen Grossteil Ihrer täglichen 142 Liter Wasser verbraucht. Das ist laut des Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW) der durchschnittliche Wasserverbrauch in der Schweiz pro Kopf und Tag im eigenen Haushalt. Zählt man den Wasserverbrauch am Arbeitsplatz, in der Freizeit und in den Ferien dazu, ergeben sich über die gesamte Bevölkerung gemittelt rund 163 Liter pro Person und Tag.

Gesamthaft werden in der Schweiz pro Jahr 930 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht – das entspricht fast dem Inhalt des Bielersees. Dabei fallen über 50 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs in der Schweiz auf die Haushalte. Die Landwirtschaft und die Industrie sorgen zusammen für über 30 Prozent des Wasserverbrauchs. Der Rest wird von der Wasserversorgung für ihre Brunnen oder Bäder genutzt.

Wasserverbrauch Schweiz und andere Länder im Vergleich
© Foto von AlexLMX auf shutterstock.com

Sinkender Verbrauch

Wird der Wasserverbrauch nach Anwendungen aufgeteilt, kommt Erstaunliches zu Tage: Mit über 40 Litern pro Person und Tag ist die Toilettenspülung mit Abstand der grösste Wasserschlucker im Haushalt. Duschen und Baden folgen mit 25.3 Prozent an zweiter Stelle. Ein Erwachsener verbraucht statistisch gesehen 35 Liter Wasser pro Tag für die Körperreinigung. Wasser braucht es auch in der Küche, weshalb die Küchenspüle mit 15,5 Prozent an dritter Stelle steht, dicht gefolgt von der Waschmaschine, die mit 12,2 Prozent oder 17,7 Liter pro Tag und Person zu Buche schlägt. Das restliche Fünftel verteilt sich auf das Lavabo im Bad, die Abwaschmaschine und den Verbrauch im Aussenbereich.

Zwar sinkt der Wasserverbrauch aufgrund wassersparender Waschmaschinen, WC-Spülungen sowie Spardüsen kontinuierlich. Trotzdem sollten wir mit unseren Ressourcen respektvoll umgehen und so wenig Wasser wie möglich verbrauchen.

INFO

Zahlen im europäischen Vergleich

Der Wasserverbrauch der Schweizerinnen und Schweizer liegt im europäischen Vergleich im Mittel: Bei den Briten sind es laut der Europäischen Kommission 150 Liter, in Griechenland 177 und in Italien gar 243 Liter pro Tag und Person. Deutlich geringer ist hingegen der Verbrauch in den östlichen Staaten, allen voran Litauen mit 61 Litern pro Kopf und Tag. Am niedrigsten ist der Wert allerdings mit 50 Litern auf Malta. Der Indikator lässt sich auf internationaler Ebene jedoch nur schwer vergleichen, da die verwendeten Definitionen und Schätzmethoden je nach Land stark variieren.
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ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.

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