Auch unter den Lieferanten von Wasserenthärtungsanlagen gibt es schwarze Schafe.

Wasserenthärtungsanlagen: Das sind die gesetzlichen Anforderungen

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Der Einbau und Betrieb einer Enthärtungsanlage muss daher normgerecht erfolgen. Auf folgende Punkte kommt es an.

Die Trinkwasservorschriften in der Schweiz sind äusserst streng. Sie gewährleisten, dass nur qualitativ hochwertiges Wasser in unsere Häuser geliefert wird. Allerdings: Ab dem Wasserverteiler bzw. ab dem Wasserzähler sind Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer selbst verantwortlich dafür, dass ihr Leitungswasser zu jeder Zeit sauber und trinkbar ist. Sie müssen also eigenverantwortlich dafür sorgen, dass sämtliche sanitären Installationen sauber und technisch einwandfrei sind.
Für Wasserenthärtungsanlagen gibt es dazu klare Vorschriften. Seriöse Anbieter halten diese zu jeder Zeit ein, doch gibt es auch in dieser Branche schwarze Schafe. Wer einen Wasserenthärter einbauen lässt, sollte daher wissen, auf was es ankommt:

Einbau

Die Installation muss gemäss Regelwerk W3 des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches und nur durch eine installationsberechtigte Fachperson erfolgen. Wasserenthärtungsanlagen müssen mit einer Rückflussverhinderung versehen werden, damit kein Wasser oder Regeneriermittel ins Wassernetz zurückfliessen kann. Je nach Gemeinde muss die neue eingebaute Anlage zudem durch eine lizenzierte Fachperson abgenommen werden.

Wasserenthärtungsanlagen: Das sind die gesetzlichen Anforderungen
© Foto von MQ-Illustrations auf stock.adobe.com

Aufstellungsort

Eine Enthärtungsanlage muss an einem kühlen Ort aufgestellt sein, die Wassertemperatur in der Anlage darf 25° C nie überschreiten.

Einstellung der Resthärte

Gemäss EU-Richtlinie 98/83 soll der Natriumgehalt im Trinkwasser 200 mg/l nicht überschreiten. Dem enthärteten Wasser wird daher eine bestimmte Menge nicht enthärtetes Trinkwasser beigemischt. Die so erreichte Resthärte soll zwischen 7 und 15 °fH betragen. Um das ideale Mischverhältnis stets aufrecht zu erhalten, müssen Wasserenthärtungsanlagen fachgerecht eingestellt sein und regelmässig gewartet werden.

Zwangsregeneration und Desinfektion

Der Schweizerische Verband des Gas- und Wasserfachs (SVGW) schreibt eine Zwangsregeneration mindestens alle sieben Tage, der Deutsche Verband des Gas- und Wasserfachs (DVGW) sogar alle 4 Tage vor – auch während Abwesenheit, wenn kaum oder gar kein Wasser verbraucht wird. Dabei wird die Enthärtungsanlage auch desinfiziert und das Wachstum von Keimen verhindert. Das Gesetz schreibt vor, dass Enthärtungsanlagen dazu mit einer Desinfektionseinrichtung ausgestattet sein müssen. Trotzdem werden immer wieder Anlagen verkauft, die nicht über eine solche verfügen – eine Gefahr für die Gesundheit. Es empfiehlt sich daher, beim Kauf einer Wasserenthärtungsanlage ein Zertifikat des DVWG zu verlangen. Dieses garantiert, dass es sich um eine gesetzeskonforme Anlage handelt.

Kontrolle und Unterhalt

Gemäss Schweizer Lebensmittelrecht müssen Enthärtungsanlagen mindestens einmal jährlich durch den Lieferanten geprüft und gewartet werden. Es empfiehlt sich daher der Abschluss eines Service-Abos (siehe Infobox).

INFO

Service-Abo sorgt für Sicherheit

Enthärtungsanlagen müssen regelmässig gewartet und überprüft werden. Geschieht dies nicht fachgerecht, kann das Trinkwasser durch Keime verunreinigt werden. Für eine Enthärtungsanlage empfiehlt sich daher ein Service-Abo: Ein solches garantiert, dass sich die Anlage stets auf dem neuesten Stand befindet und einwandfreies, qualitativ hochwertiges Wasser liefert. Die regelmässige Wartung durch eine Fachperson verhindert zudem Störungen und erhöht die Lebensdauer der Anlage, da Verschleissteile vorbeugend ausgetauscht und Folgeschäden vermieden werden.

Wasserenthärtungsanlagen: Das sind die gesetzlichen Anforderungen

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Der Einbau und Betrieb einer Enthärtungsanlage muss daher normgerecht erfolgen. Auf folgende Punkte kommt es an.
Auch unter den Lieferanten von Wasserenthärtungsanlagen gibt es schwarze Schafe.

Die Trinkwasservorschriften in der Schweiz sind äusserst streng. Sie gewährleisten, dass nur qualitativ hochwertiges Wasser in unsere Häuser geliefert wird. Allerdings: Ab dem Wasserverteiler bzw. ab dem Wasserzähler sind Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer selbst verantwortlich dafür, dass ihr Leitungswasser zu jeder Zeit sauber und trinkbar ist. Sie müssen also eigenverantwortlich dafür sorgen, dass sämtliche sanitären Installationen sauber und technisch einwandfrei sind.
Für Wasserenthärtungsanlagen gibt es dazu klare Vorschriften. Seriöse Anbieter halten diese zu jeder Zeit ein, doch gibt es auch in dieser Branche schwarze Schafe. Wer einen Wasserenthärter einbauen lässt, sollte daher wissen, auf was es ankommt:

Einbau

Die Installation muss gemäss Regelwerk W3 des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches und nur durch eine installationsberechtigte Fachperson erfolgen. Wasserenthärtungsanlagen müssen mit einer Rückflussverhinderung versehen werden, damit kein Wasser oder Regeneriermittel ins Wassernetz zurückfliessen kann. Je nach Gemeinde muss die neue eingebaute Anlage zudem durch eine lizenzierte Fachperson abgenommen werden.

Wasserenthärtungsanlagen: Das sind die gesetzlichen Anforderungen
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Aufstellungsort

Eine Enthärtungsanlage muss an einem kühlen Ort aufgestellt sein, die Wassertemperatur in der Anlage darf 25° C nie überschreiten.

Einstellung der Resthärte

Gemäss EU-Richtlinie 98/83 soll der Natriumgehalt im Trinkwasser 200 mg/l nicht überschreiten. Dem enthärteten Wasser wird daher eine bestimmte Menge nicht enthärtetes Trinkwasser beigemischt. Die so erreichte Resthärte soll zwischen 7 und 15 °fH betragen. Um das ideale Mischverhältnis stets aufrecht zu erhalten, müssen Wasserenthärtungsanlagen fachgerecht eingestellt sein und regelmässig gewartet werden.

Zwangsregeneration und Desinfektion

Der Schweizerische Verband des Gas- und Wasserfachs (SVGW) schreibt eine Zwangsregeneration mindestens alle sieben Tage, der Deutsche Verband des Gas- und Wasserfachs (DVGW) sogar alle 4 Tage vor – auch während Abwesenheit, wenn kaum oder gar kein Wasser verbraucht wird. Dabei wird die Enthärtungsanlage auch desinfiziert und das Wachstum von Keimen verhindert. Das Gesetz schreibt vor, dass Enthärtungsanlagen dazu mit einer Desinfektionseinrichtung ausgestattet sein müssen. Trotzdem werden immer wieder Anlagen verkauft, die nicht über eine solche verfügen – eine Gefahr für die Gesundheit. Es empfiehlt sich daher, beim Kauf einer Wasserenthärtungsanlage ein Zertifikat des DVWG zu verlangen. Dieses garantiert, dass es sich um eine gesetzeskonforme Anlage handelt.

Kontrolle und Unterhalt

Gemäss Schweizer Lebensmittelrecht müssen Enthärtungsanlagen mindestens einmal jährlich durch den Lieferanten geprüft und gewartet werden. Es empfiehlt sich daher der Abschluss eines Service-Abos (siehe Infobox).

INFO

Service-Abo sorgt für Sicherheit

Enthärtungsanlagen müssen regelmässig gewartet und überprüft werden. Geschieht dies nicht fachgerecht, kann das Trinkwasser durch Keime verunreinigt werden. Für eine Enthärtungsanlage empfiehlt sich daher ein Service-Abo: Ein solches garantiert, dass sich die Anlage stets auf dem neuesten Stand befindet und einwandfreies, qualitativ hochwertiges Wasser liefert. Die regelmässige Wartung durch eine Fachperson verhindert zudem Störungen und erhöht die Lebensdauer der Anlage, da Verschleissteile vorbeugend ausgetauscht und Folgeschäden vermieden werden.

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