Raphael Hegglin
Raphael Hegglin
ist Co-Redaktionsleiter des Haus Magazin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über die Themen Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Wissenschaft und Natur.
In einem Schluck Seewasser tummeln sich Millionen von Mikroorganismen.

Was tummelt sich im See- und Flusswasser?

Wasser ist voller Leben. Doch die meisten Lebewesen nehmen wir nicht einmal wahr.

Fische, Muscheln, Libellenlarven und manchmal sogar Krebse: Wer darauf achtet, kann in einem See, Fluss oder Bach allerlei Tiere beobachten. Wasser ist der Quell allen Lebens und bildet vielfältigste Ökosysteme. Die meisten Wasserlebewesen bleiben uns jedoch verborgen: In einem Schluck Seewasser tummeln sich Millionen von Mikroorganismen. Die meisten unter ihnen sind nur einige Tausendstel Millimeter gross – und trotzdem unverzichtbarer Bestandteil unserer Natur.

Unglaubliche Formen-Vielfalt

Was wir von Auge nicht sehen können, zeigt sich beim Blick durch ein Mikroskop. Da tummeln sich Bakterien, Blaualgen, Rädertiere, Wimperntierchen, Wasserflöhe und vieles mehr. An Formenreichtum sind die Mikroorganismen nicht zu übertreffen: Sie können kugel- oder stäbchenförmig sein, die Form von Sternen und Pantoffeln annehmen oder gar wie Raumschiffe aus einem Science-Fiction-Film ausschauen.

Erstaunlich auch, wie sich diese Kleinstlebewesen fortbewegen: Einige von ihnen sind mit Geisseln ausgerüstet, die sie wie Paddel einsetzen, andere schrauben sich förmlich durchs Wasser und wieder andere lassen sich einfach nur treiben.

Was tummelt sich im See- und Flusswasser?
© Foto von kozorog auf istockphoto.com

In der Schweiz gute Wasserqualität

Doch so possierlich diese kleinen Lebewesen auch ausschauen: In der Welt der Mikroorganismen herrscht ein harter Überlebenskampf. Fressen oder gefressen werden, lautet die Devise. Und auch uns Menschen können einige von ihnen befallen und krank machen.

Pro Badegang im See oder Fluss nehmen wir bis zu einem halben Deziliter Wasser auf. Angst haben müssen wir deswegen nicht: In der Schweiz wird die Wasserqualität von Badegewässern genauso wie das Trinkwasser regelmässig überprüft. Bei Gefahr kommt es zum Badeverbot, das öffentlich kommuniziert wird.

INFO

Wo sollte man nicht baden?

– Vorsicht bei verfärbtem Wasser: Eine trübe, blau-grüne Färbung kann auf Cyanobakterien hindeuten. Neben Kolibakterien sind sie der Hauptgrund für ein Badeverbot in unseren Breitengraden. Cyanobakterien sind nicht ungefährlich: Sie können die Haut reizen, Übelkeit und Durchfall auslösen und im schlimmsten Fall die Leber schädigen.
– Gewässer mit vielen Enten meiden: Sie können durch ihren Kot diverse Krankheiten und die übel juckenden Entenflöhe übertragen.
– Fliessgewässer nach starkem Regen meiden. Sie sind dann oft mit Fäkalbakterien belastet, die durch den Regen aus den Wiesen und Feldern ausgeschwemmt wurden.

Was tummelt sich im See- und Flusswasser?

Wasser ist voller Leben. Doch die meisten Lebewesen nehmen wir nicht einmal wahr.
In einem Schluck Seewasser tummeln sich Millionen von Mikroorganismen.

Fische, Muscheln, Libellenlarven und manchmal sogar Krebse: Wer darauf achtet, kann in einem See, Fluss oder Bach allerlei Tiere beobachten. Wasser ist der Quell allen Lebens und bildet vielfältigste Ökosysteme. Die meisten Wasserlebewesen bleiben uns jedoch verborgen: In einem Schluck Seewasser tummeln sich Millionen von Mikroorganismen. Die meisten unter ihnen sind nur einige Tausendstel Millimeter gross – und trotzdem unverzichtbarer Bestandteil unserer Natur.

Unglaubliche Formen-Vielfalt

Was wir von Auge nicht sehen können, zeigt sich beim Blick durch ein Mikroskop. Da tummeln sich Bakterien, Blaualgen, Rädertiere, Wimperntierchen, Wasserflöhe und vieles mehr. An Formenreichtum sind die Mikroorganismen nicht zu übertreffen: Sie können kugel- oder stäbchenförmig sein, die Form von Sternen und Pantoffeln annehmen oder gar wie Raumschiffe aus einem Science-Fiction-Film ausschauen.

Erstaunlich auch, wie sich diese Kleinstlebewesen fortbewegen: Einige von ihnen sind mit Geisseln ausgerüstet, die sie wie Paddel einsetzen, andere schrauben sich förmlich durchs Wasser und wieder andere lassen sich einfach nur treiben.

Was tummelt sich im See- und Flusswasser?
© Foto von kozorog auf istockphoto.com

In der Schweiz gute Wasserqualität

Doch so possierlich diese kleinen Lebewesen auch ausschauen: In der Welt der Mikroorganismen herrscht ein harter Überlebenskampf. Fressen oder gefressen werden, lautet die Devise. Und auch uns Menschen können einige von ihnen befallen und krank machen.

Pro Badegang im See oder Fluss nehmen wir bis zu einem halben Deziliter Wasser auf. Angst haben müssen wir deswegen nicht: In der Schweiz wird die Wasserqualität von Badegewässern genauso wie das Trinkwasser regelmässig überprüft. Bei Gefahr kommt es zum Badeverbot, das öffentlich kommuniziert wird.

INFO

Wo sollte man nicht baden?

– Vorsicht bei verfärbtem Wasser: Eine trübe, blau-grüne Färbung kann auf Cyanobakterien hindeuten. Neben Kolibakterien sind sie der Hauptgrund für ein Badeverbot in unseren Breitengraden. Cyanobakterien sind nicht ungefährlich: Sie können die Haut reizen, Übelkeit und Durchfall auslösen und im schlimmsten Fall die Leber schädigen.
– Gewässer mit vielen Enten meiden: Sie können durch ihren Kot diverse Krankheiten und die übel juckenden Entenflöhe übertragen.
– Fliessgewässer nach starkem Regen meiden. Sie sind dann oft mit Fäkalbakterien belastet, die durch den Regen aus den Wiesen und Feldern ausgeschwemmt wurden.
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Raphael Hegglin
ist Co-Redaktionsleiter des Haus Magazin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über die Themen Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Wissenschaft und Natur.

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