Helen Weiss
Helen Weiss
ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.
Fliessendes Leben: Wasser ist ein universelles Lösungsmittel, da sich fast jede Substanz darin auflösen kann.

Warum ist Wasser so wichtig fürs Leben?

Wasser ist überall auf der Erde zu finden, von den polaren Eiskappen bis zu dampfenden Geysiren. Und wo immer Wasser auf diesem Planeten fliesst, findet man auch Leben.

Jeder lebende Organismus auf der Erde ist auf Wasser angewiesen, um zu Überleben – vom Bakterium bis hin zum Blauwal. Keine Frage: Wasser ist ein entscheidendes Molekül für das Leben. Es sind gleich mehrere chemische Eigenschaften, die es für Lebewesen auf der Erde unverzichtbar macht. Wasser kann nicht nur vieles auflösen, sondern es ist auch eines der wenigen Materialien, die in einem relativ engen Temperaturbereich als Feststoff, Flüssigkeit und Gas vorkommen.

Im Grunde verwendet alles Leben auf der Erde eine Membran, die den Organismus von seiner Umgebung trennt. Um am Leben zu bleiben, nimmt der Organismus Material zur Energieerzeugung auf und transportiert giftige Substanzen wie Abfallprodukte ab. In dieser Hinsicht ist Wasser auch deshalb wichtig, weil es bei erdähnlichen Temperaturen eine Flüssigkeit ist. Wasser bietet somit eine effiziente Möglichkeit, Substanzen von einer Zelle in die Zellumgebung zu übertragen, da es fliesst.

Warum ist Wasser so wichtig fürs Leben?
© Foto von jesselindemann auf istockphoto.com

Perfektes Medium

Doch dass der Transport auch wirklich gelingt, hat mit der einzigartigen chemischen Konfiguration des Wassers zu tun: Das Wassermolekül besteht aus zwei Wasserstoffatomen, die an ein Sauerstoffatom gebunden sind. Die Moleküle weisen dabei eine Polarität auf – Wasserstoffatome bündeln sich auf einer Seite des Moleküls und erzeugen einen positiven Bereich, während das Sauerstoffende eine negative Ladung aufweist. Das positive Wasserstoffende zieht tendenziell negative Ionen an, während der negative Bereich positive Ionen anlockt. Mit seinen erstaunlichen Auflösungseigenschaften ist Wasser deshalb das perfekte Medium, um Substanzen wie Phosphate oder Calciumionen in eine Zelle hinein und aus dieser heraus zu übertragen.

INFO

See unter dem Südpol

Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile: Wasser auf dem Mars entdeckt! Nach jahrzehntelanger Suche spürte ein Astronautenteam 2018 auf dem äussersten Nachbarn der Erde flüssiges Wasser auf. Zwar keinen Ozean, aber immerhin einen See: Unter der Eiskappe am Südpol gibt es offenbar ein Reservoir des blauen Goldes, das sich in anderthalb Kilometern Tiefe versteckt. Es sind wahrscheinlich die letzten Reste der Meere, die den jungen Mars vor Milliarden Jahren bedeckten. Dauerhaft kann Wasser an der Marsoberfläche heute nicht mehr in flüssigem Zustand existieren: Es schlägt sich nur noch als Dampf in der dünnen Marsluft nieder.

Warum ist Wasser so wichtig fürs Leben?

Wasser ist überall auf der Erde zu finden, von den polaren Eiskappen bis zu dampfenden Geysiren. Und wo immer Wasser auf diesem Planeten fliesst, findet man auch Leben.
Fliessendes Leben: Wasser ist ein universelles Lösungsmittel, da sich fast jede Substanz darin auflösen kann.

Jeder lebende Organismus auf der Erde ist auf Wasser angewiesen, um zu Überleben – vom Bakterium bis hin zum Blauwal. Keine Frage: Wasser ist ein entscheidendes Molekül für das Leben. Es sind gleich mehrere chemische Eigenschaften, die es für Lebewesen auf der Erde unverzichtbar macht. Wasser kann nicht nur vieles auflösen, sondern es ist auch eines der wenigen Materialien, die in einem relativ engen Temperaturbereich als Feststoff, Flüssigkeit und Gas vorkommen.

Im Grunde verwendet alles Leben auf der Erde eine Membran, die den Organismus von seiner Umgebung trennt. Um am Leben zu bleiben, nimmt der Organismus Material zur Energieerzeugung auf und transportiert giftige Substanzen wie Abfallprodukte ab. In dieser Hinsicht ist Wasser auch deshalb wichtig, weil es bei erdähnlichen Temperaturen eine Flüssigkeit ist. Wasser bietet somit eine effiziente Möglichkeit, Substanzen von einer Zelle in die Zellumgebung zu übertragen, da es fliesst.

Warum ist Wasser so wichtig fürs Leben?
© Foto von jesselindemann auf istockphoto.com

Perfektes Medium

Doch dass der Transport auch wirklich gelingt, hat mit der einzigartigen chemischen Konfiguration des Wassers zu tun: Das Wassermolekül besteht aus zwei Wasserstoffatomen, die an ein Sauerstoffatom gebunden sind. Die Moleküle weisen dabei eine Polarität auf – Wasserstoffatome bündeln sich auf einer Seite des Moleküls und erzeugen einen positiven Bereich, während das Sauerstoffende eine negative Ladung aufweist. Das positive Wasserstoffende zieht tendenziell negative Ionen an, während der negative Bereich positive Ionen anlockt. Mit seinen erstaunlichen Auflösungseigenschaften ist Wasser deshalb das perfekte Medium, um Substanzen wie Phosphate oder Calciumionen in eine Zelle hinein und aus dieser heraus zu übertragen.

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See unter dem Südpol

Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile: Wasser auf dem Mars entdeckt! Nach jahrzehntelanger Suche spürte ein Astronautenteam 2018 auf dem äussersten Nachbarn der Erde flüssiges Wasser auf. Zwar keinen Ozean, aber immerhin einen See: Unter der Eiskappe am Südpol gibt es offenbar ein Reservoir des blauen Goldes, das sich in anderthalb Kilometern Tiefe versteckt. Es sind wahrscheinlich die letzten Reste der Meere, die den jungen Mars vor Milliarden Jahren bedeckten. Dauerhaft kann Wasser an der Marsoberfläche heute nicht mehr in flüssigem Zustand existieren: Es schlägt sich nur noch als Dampf in der dünnen Marsluft nieder.
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