Tanja Seufert
Tanja Seufert
ist Co-Redaktionsleiterin des Haus Magazin und schreibt über Themen rund um Wohnkomfort und Einrichten.
Ohne Enthärter muss ein Boiler etwa alle drei Jahre entkalkt werden.

Wann lohnt sich eine Entkalkungsanlage finanziell?

Wer hartes Wasser hat, kann mit einem Enthärter viel Geld sparen – je nach Gewohnheiten und Situation. Eine Kostenrechnung.

Kalkhaltiges Wasser kostet Geld: Es braucht mehr Seife und Waschmittel, um Haare und Kleider sauber zu kriegen, und Haushaltsgeräte verkalken schneller. Das beeinflusst nicht nur ihre Lebensdauer, sondern sorgt auch für einen höheren Energieverbrauch. Beispiel Boiler: Ein Kalkbelag behindert die Wärmeübertragung – schon eine Schicht von 1 mm hat zur Folge, dass der Energieverbrauch bei der Wassererwärmung um 10 % steigt. Hinzu kommen die Kosten für die Entkalkung der Geräte.

Weniger Kalk, weniger Kosten

Eine Entkalkungsanlage für ein Einfamilienhaus kostet, je nach Ausführung und Qualität, rund 2500 bis 4000 Franken; hinzu kommen die Wartungskosten (Service) von jährlich 350 bis 450 Franken sowie allfällige Reparaturen und Ersatzteile. Eine kostengünstige Alternative zum Kauf ist die Miete einer Anlage. Dabei stellt der Anbieter eine Enthärtungsanlage inklusive Installation, Service und Garantie zur Verfügung. Geht sie kaputt, installiert er eine neue Anlage. Kostenpunkt für ein Einfamilienhaus: etwa 55 Franken monatlich.

Ein Enthärter rentiert sich schon bei Wasser mit einem Härtegrad im mittleren Bereich (ab ca. 20° fH); in der Schweiz entspricht das rund 70 % der Haushalte. Bei einem Einfamilienhaus mit vier Personen, Härtegrad 25-30° fH, kann man – mit einer gemieteten Anlage – von rund 1000 Franken Ersparnis pro Jahr ausgehen. Rechnet man die durch Kalkablagerungen zusätzliche Arbeitszeit für die Reinigung und Pflege von sanitären Einrichtungen, Küche und Bad hinzu, sind es sogar rund 1400 Franken.

Wann lohnt sich eine Entkalkungsanlage finanziell?
© Foto von Stadtratte auf istockphoto.com

Die einzelnen Einsparungen

Ohne Entkalker schlagen vor allem folgende Posten zu Buche (alles ca.-Angaben): Wasch- und Reinigungsmittel sowie Weichspüler (300 Franken jährlich); Werterhalt der Wäsche (250 Franken); Seife, Shampoo & Co. (250 Franken); erhöhter Energieverbrauch (100 Franken). Hinzu kommen die Entkalkungs- und Unterhaltskosten für Sanitärarmaturen, Waschmaschine und Boiler: So muss ein Boiler ohne Enthärter etwa alle drei Jahre entkalkt werden, Kostenpunkt rund 300 Franken. Mit Enthärter reicht es alle acht bis zehn Jahre.

Sparpotenzial je nach Situation und Gewohnheiten

Eine Kostenrechnung ist immer ein Fallbeispiel. Wie viel ein Haushalt tatsächlich einspart, hängt von vielen Faktoren ab. Wenn zum Beispiel eine Person regelmässig ausser Haus duscht – etwa im Sportverein –, wird markant weniger Wasser verbraucht. Oder: Wohnen Personen mit langen Haaren im Haushalt, ist der Shampooverbrauch entsprechend höher. Und wer – zum Beispiel für die Kaffeemaschine – Wasserfilter einsetzt, um dem harten Wasser beizukommen, muss auch diese regelmässig ersetzen.

INFO

Weiches Wasser ist umweltfreundlicher

Kalkarmes Wasser schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Denn mit weichem Wasser werden bis zu 50 % weniger Seife und Waschmittel benötigt. Viele Waschmittel bzw. Weichspüler enthalten Enzyme mit umweltschädlicher Wirkung sowie Mikroplastik. Weiches Wasser schont die Wäsche und verursacht weniger Faserabrieb. Dieser verursacht – bei Textilien mit Kunststofffasern – ebenfalls Mikroplastik. Nicht zuletzt verlängert die schonende Wäsche die Lebensdauer der Kleidung.

Wann lohnt sich eine Entkalkungsanlage finanziell?

Wer hartes Wasser hat, kann mit einem Enthärter viel Geld sparen – je nach Gewohnheiten und Situation. Eine Kostenrechnung.
Ohne Enthärter muss ein Boiler etwa alle drei Jahre entkalkt werden.

Kalkhaltiges Wasser kostet Geld: Es braucht mehr Seife und Waschmittel, um Haare und Kleider sauber zu kriegen, und Haushaltsgeräte verkalken schneller. Das beeinflusst nicht nur ihre Lebensdauer, sondern sorgt auch für einen höheren Energieverbrauch. Beispiel Boiler: Ein Kalkbelag behindert die Wärmeübertragung – schon eine Schicht von 1 mm hat zur Folge, dass der Energieverbrauch bei der Wassererwärmung um 10 % steigt. Hinzu kommen die Kosten für die Entkalkung der Geräte.

Weniger Kalk, weniger Kosten

Eine Entkalkungsanlage für ein Einfamilienhaus kostet, je nach Ausführung und Qualität, rund 2500 bis 4000 Franken; hinzu kommen die Wartungskosten (Service) von jährlich 350 bis 450 Franken sowie allfällige Reparaturen und Ersatzteile. Eine kostengünstige Alternative zum Kauf ist die Miete einer Anlage. Dabei stellt der Anbieter eine Enthärtungsanlage inklusive Installation, Service und Garantie zur Verfügung. Geht sie kaputt, installiert er eine neue Anlage. Kostenpunkt für ein Einfamilienhaus: etwa 55 Franken monatlich.

Ein Enthärter rentiert sich schon bei Wasser mit einem Härtegrad im mittleren Bereich (ab ca. 20° fH); in der Schweiz entspricht das rund 70 % der Haushalte. Bei einem Einfamilienhaus mit vier Personen, Härtegrad 25-30° fH, kann man – mit einer gemieteten Anlage – von rund 1000 Franken Ersparnis pro Jahr ausgehen. Rechnet man die durch Kalkablagerungen zusätzliche Arbeitszeit für die Reinigung und Pflege von sanitären Einrichtungen, Küche und Bad hinzu, sind es sogar rund 1400 Franken.

Wann lohnt sich eine Entkalkungsanlage finanziell?
© Foto von Stadtratte auf istockphoto.com

Die einzelnen Einsparungen

Ohne Entkalker schlagen vor allem folgende Posten zu Buche (alles ca.-Angaben): Wasch- und Reinigungsmittel sowie Weichspüler (300 Franken jährlich); Werterhalt der Wäsche (250 Franken); Seife, Shampoo & Co. (250 Franken); erhöhter Energieverbrauch (100 Franken). Hinzu kommen die Entkalkungs- und Unterhaltskosten für Sanitärarmaturen, Waschmaschine und Boiler: So muss ein Boiler ohne Enthärter etwa alle drei Jahre entkalkt werden, Kostenpunkt rund 300 Franken. Mit Enthärter reicht es alle acht bis zehn Jahre.

Sparpotenzial je nach Situation und Gewohnheiten

Eine Kostenrechnung ist immer ein Fallbeispiel. Wie viel ein Haushalt tatsächlich einspart, hängt von vielen Faktoren ab. Wenn zum Beispiel eine Person regelmässig ausser Haus duscht – etwa im Sportverein –, wird markant weniger Wasser verbraucht. Oder: Wohnen Personen mit langen Haaren im Haushalt, ist der Shampooverbrauch entsprechend höher. Und wer – zum Beispiel für die Kaffeemaschine – Wasserfilter einsetzt, um dem harten Wasser beizukommen, muss auch diese regelmässig ersetzen.

INFO

Weiches Wasser ist umweltfreundlicher

Kalkarmes Wasser schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Denn mit weichem Wasser werden bis zu 50 % weniger Seife und Waschmittel benötigt. Viele Waschmittel bzw. Weichspüler enthalten Enzyme mit umweltschädlicher Wirkung sowie Mikroplastik. Weiches Wasser schont die Wäsche und verursacht weniger Faserabrieb. Dieser verursacht – bei Textilien mit Kunststofffasern – ebenfalls Mikroplastik. Nicht zuletzt verlängert die schonende Wäsche die Lebensdauer der Kleidung.
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Weiches Wasser,
Beste Hygiene!

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ja, ich will eine Entkalkungsanlage von KalkMaster