Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sind zur regelmässigen Funktionskontrolle verpflichtet.

Trinkwasserhygiene: Eigenverantwortung ist gefragt

Wer etwas an den Sanitärinstallationen verändert oder verändern lässt, muss vorsichtig sein. Denn nicht fachgerecht ausgeführte Arbeiten gefährden die Gesundheit.

Ein Klassiker ist die Totleitung: Ein nicht mehr benötigter Wasserhahn wird abgeschraubt und das verbleibende Leitungsrohr mittels einer Kappe verschlossen. Die betroffene Stelle an der Wand wird neu verputzt oder mit Platten verkleidet und schon ist das Problem gelöst. Oder?

Leider nicht: Die so entstandenen Totleitung bildet fortan eine Sackgasse, in der kein Wasser mehr zirkuliert. So entstehen optimale Bedingungen für Keime wie Bakterien. Diese bleiben nicht in der Totleitung, sondern wandern mit der Zeit ins Leitungsnetz – und können Krankheiten auslösen.

Strenge Vorgaben an Trinkwasser

Ähnliche Gefahr droht Apparaturen, die in eine Trinkwasserleitung im Haus integriert werden. Das kann eine Enthärtungsanlage sein, ein Filter oder eine der in grosser Zahl zunehmenden Vorrichtungen, welche die Trinkwasserqualität verbessern sollen. Sie alle können das Bakterienwachstum begünstigen – allerdings nur, wenn sie nicht normenkonform sind, nicht fachgerecht installiert wurden und/oder nicht regelmässig gewartet werden.

Grundsätzlich ist die Gesetzeslage in der Schweiz klar: Trinkwasser gilt als Lebensmittel und unterliegt damit strengen gesetzlichen Vorgaben. Wer sanitäre Installationen vornehmen darf und wie diese auszuführen sind, ist daher klar geregelt. Nur wird das im Privatbereich selten kontrolliert. Die Verantwortung liegt daher beim Eigentümer.

Trinkwasserhygiene: Eigenverantwortung ist gefragt
© Foto von TeleMakro Fotografie (Ina Hensel) auf istockphoto.com

Nur seriöse Firmen beauftragen

Was gilt es zu beachten? Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sind zur regelmässigen Funktionskontrolle und zum Unterhalt der Wasserleitungen sowie der angeschlossenen Apparate und Armaturen verpflichtet. Sie sind also selbst dafür verantwortlich, dass das Wasser in ihrem Haus immer sauber bleibt.

Da sanitäre Installationen komplex sind, können die wenigsten diese Aufgabe selbst übernehmen. Sie sind daher auf seriöse Partner aus dem Sanitärbereich angewiesen. Doch leider gibt es auch in dieser Branche schwarze Schafe. So wurden zum Beispiel schon mehrfach Wasserenthärtungsanlagen installiert, die nicht normenkonform sind (siehe Infobox).

Zudem gibt es Firmen, die solche Anlagen zwar installieren, diese dann jedoch sich selbst überlassen, also keine regelmässige Wartung anbieten. Es ist daher empfehlenswert, nur lizenzierte Firmen zu beauftragen bzw. solche, die Mitglied in einem seriösen Fachverband wie Aquasuisse sind.

INFO

Regelmässige Desinfektion erforderlich

Wasserenthärtungsanlagen müssen in der Schweiz per Gesetz mit einer Desinfektionseinrichtung ausgestattet sein. Der Schweizerische Verband des Gas- und Wasserfachs (SVGW) schreibt dazu eine Zwangsregeneration alle sieben Tage vor – je nach Situation empfehlen sich sogar kürzere Intervalle. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Verkeimung der Anlage und gefährdet damit die Gesundheit.

Trinkwasserhygiene: Eigenverantwortung ist gefragt

Wer etwas an den Sanitärinstallationen verändert oder verändern lässt, muss vorsichtig sein. Denn nicht fachgerecht ausgeführte Arbeiten gefährden die Gesundheit.
Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sind zur regelmässigen Funktionskontrolle verpflichtet.

Ein Klassiker ist die Totleitung: Ein nicht mehr benötigter Wasserhahn wird abgeschraubt und das verbleibende Leitungsrohr mittels einer Kappe verschlossen. Die betroffene Stelle an der Wand wird neu verputzt oder mit Platten verkleidet und schon ist das Problem gelöst. Oder?

Leider nicht: Die so entstandenen Totleitung bildet fortan eine Sackgasse, in der kein Wasser mehr zirkuliert. So entstehen optimale Bedingungen für Keime wie Bakterien. Diese bleiben nicht in der Totleitung, sondern wandern mit der Zeit ins Leitungsnetz – und können Krankheiten auslösen.

Strenge Vorgaben an Trinkwasser

Ähnliche Gefahr droht Apparaturen, die in eine Trinkwasserleitung im Haus integriert werden. Das kann eine Enthärtungsanlage sein, ein Filter oder eine der in grosser Zahl zunehmenden Vorrichtungen, welche die Trinkwasserqualität verbessern sollen. Sie alle können das Bakterienwachstum begünstigen – allerdings nur, wenn sie nicht normenkonform sind, nicht fachgerecht installiert wurden und/oder nicht regelmässig gewartet werden.

Grundsätzlich ist die Gesetzeslage in der Schweiz klar: Trinkwasser gilt als Lebensmittel und unterliegt damit strengen gesetzlichen Vorgaben. Wer sanitäre Installationen vornehmen darf und wie diese auszuführen sind, ist daher klar geregelt. Nur wird das im Privatbereich selten kontrolliert. Die Verantwortung liegt daher beim Eigentümer.

Trinkwasserhygiene: Eigenverantwortung ist gefragt
© Foto von TeleMakro Fotografie (Ina Hensel) auf istockphoto.com

Nur seriöse Firmen beauftragen

Was gilt es zu beachten? Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sind zur regelmässigen Funktionskontrolle und zum Unterhalt der Wasserleitungen sowie der angeschlossenen Apparate und Armaturen verpflichtet. Sie sind also selbst dafür verantwortlich, dass das Wasser in ihrem Haus immer sauber bleibt.

Da sanitäre Installationen komplex sind, können die wenigsten diese Aufgabe selbst übernehmen. Sie sind daher auf seriöse Partner aus dem Sanitärbereich angewiesen. Doch leider gibt es auch in dieser Branche schwarze Schafe. So wurden zum Beispiel schon mehrfach Wasserenthärtungsanlagen installiert, die nicht normenkonform sind (siehe Infobox).

Zudem gibt es Firmen, die solche Anlagen zwar installieren, diese dann jedoch sich selbst überlassen, also keine regelmässige Wartung anbieten. Es ist daher empfehlenswert, nur lizenzierte Firmen zu beauftragen bzw. solche, die Mitglied in einem seriösen Fachverband wie Aquasuisse sind.

INFO

Regelmässige Desinfektion erforderlich

Wasserenthärtungsanlagen müssen in der Schweiz per Gesetz mit einer Desinfektionseinrichtung ausgestattet sein. Der Schweizerische Verband des Gas- und Wasserfachs (SVGW) schreibt dazu eine Zwangsregeneration alle sieben Tage vor – je nach Situation empfehlen sich sogar kürzere Intervalle. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Verkeimung der Anlage und gefährdet damit die Gesundheit.

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