Tanja Seufert
Tanja Seufert
ist Co-Redaktionsleiterin des Haus Magazin und schreibt über Themen rund um Wohnkomfort und Einrichten.
Elefanten verlassen sich auf ihr räumliches Wissen, um Wasser zu finden.

So finden Elefanten Wasser

Im natürlichen Lebensraum der Elefanten, der Savanne, gibt es nur wenig Wasser. Wie finden die Dickhäuter es?

Lange dachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass sich Elefanten für die Wassersuche vor allem auf Rüssel und Ohren verlassen. Denn die grössten Landsäugetiere haben eine ausgesprochen feine Nase und nehmen auch Geräusche über grosse Distanzen wahr. So kommunizieren sie miteinander durch – für den Menschen nicht wahrnehmbare – Infraschallrufe. Es wäre also denkbar, dass die Dickhäuter sich auch über Wasserquellen austauschen.

Elefanten-Tracking

2015 widerlegte ein Forschungsteam aus Colorado (USA) diese These. Sie legten zehn Elefanten, die im Ethosha-Nationalpark in Namibia leben, GPS-Sender an und verfolgten die Bewegungen der Tiere über einen Zeitraum von zwei Jahren. Dabei zeigte sich, dass die Elefanten Wasserquellen sehr zielsicher aufsuchen.

So finden Elefanten Wasser
© Foto von LeAndr auf shutterstock.com

Meister der Orientierung

Aufgrund des Bewegungsmusters schlossen die Biologinnen und Biologen, dass sich die Tiere dabei auf ihr räumliches Wissen verlassen – auf ihr sprichwörtliches Elefantengedächtnis eben. Nachdem sie gefressen hatten, steuerten sie das nächstgelegene Wasserloch gezielt und in beinahe gerader Linie an, sobald sie sich für eine Richtung entschieden hatten – unabhängig von der Windrichtung. Auch fanden sie Wasserstellen, die bis zu 50 Kilometer entfernt waren. So weit reicht ihr Hörvermögen nicht. Zudem müssten sie, wenn sie sich allein auf die Rufe von Artgenossen verlassen würden, bei deren Ausbleiben verdursten.
Die Ergebnisse des Forschungsteams sprechen also dafür, dass Elefanten sich tatsächlich auf ihre Erinnerung verlassen, um den stets kürzesten Weg zur nächsten Wasserstelle zu finden.

INFO

Wasser in Savannen und Wüsten

Auch wenn sie notfalls mehrere Tage ohne Wasser auskommen, so benötigen Elefanten doch 70 bis 150 Liter Wasser täglich. In Trockensavannen ist so viel Wasser nicht einfach zu finden, vor allem während der Trockenzeit. Wasserquellen gibt es dann nur in Form von Grundwasser, das aus dem Boden drückt. In der Wüste, wo manche Elefantenarten leben, graben die Tiere daher sogar unterirdische Wasseradern auf. Diese provisorischen «Brunnen» werden auch von anderen Tieren gerne benutzt.

So finden Elefanten Wasser

Im natürlichen Lebensraum der Elefanten, der Savanne, gibt es nur wenig Wasser. Wie finden die Dickhäuter es?
Elefanten verlassen sich auf ihr räumliches Wissen, um Wasser zu finden.

Lange dachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass sich Elefanten für die Wassersuche vor allem auf Rüssel und Ohren verlassen. Denn die grössten Landsäugetiere haben eine ausgesprochen feine Nase und nehmen auch Geräusche über grosse Distanzen wahr. So kommunizieren sie miteinander durch – für den Menschen nicht wahrnehmbare – Infraschallrufe. Es wäre also denkbar, dass die Dickhäuter sich auch über Wasserquellen austauschen.

Elefanten-Tracking

2015 widerlegte ein Forschungsteam aus Colorado (USA) diese These. Sie legten zehn Elefanten, die im Ethosha-Nationalpark in Namibia leben, GPS-Sender an und verfolgten die Bewegungen der Tiere über einen Zeitraum von zwei Jahren. Dabei zeigte sich, dass die Elefanten Wasserquellen sehr zielsicher aufsuchen.

So finden Elefanten Wasser
© Foto von LeAndr auf shutterstock.com

Meister der Orientierung

Aufgrund des Bewegungsmusters schlossen die Biologinnen und Biologen, dass sich die Tiere dabei auf ihr räumliches Wissen verlassen – auf ihr sprichwörtliches Elefantengedächtnis eben. Nachdem sie gefressen hatten, steuerten sie das nächstgelegene Wasserloch gezielt und in beinahe gerader Linie an, sobald sie sich für eine Richtung entschieden hatten – unabhängig von der Windrichtung. Auch fanden sie Wasserstellen, die bis zu 50 Kilometer entfernt waren. So weit reicht ihr Hörvermögen nicht. Zudem müssten sie, wenn sie sich allein auf die Rufe von Artgenossen verlassen würden, bei deren Ausbleiben verdursten.
Die Ergebnisse des Forschungsteams sprechen also dafür, dass Elefanten sich tatsächlich auf ihre Erinnerung verlassen, um den stets kürzesten Weg zur nächsten Wasserstelle zu finden.

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Wasser in Savannen und Wüsten

Auch wenn sie notfalls mehrere Tage ohne Wasser auskommen, so benötigen Elefanten doch 70 bis 150 Liter Wasser täglich. In Trockensavannen ist so viel Wasser nicht einfach zu finden, vor allem während der Trockenzeit. Wasserquellen gibt es dann nur in Form von Grundwasser, das aus dem Boden drückt. In der Wüste, wo manche Elefantenarten leben, graben die Tiere daher sogar unterirdische Wasseradern auf. Diese provisorischen «Brunnen» werden auch von anderen Tieren gerne benutzt.
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