Helen Weiss
Helen Weiss
ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.
Rund die Hälfte des in der Schweiz jährlich produzierten Salz-Volumens von circa 600‘000 Tonnen dient in Form von Auftausalz dem sichern Strassenverkehr im Winter.

Salzberge soweit das Auge reicht

Salz ist heute in jeder Küche zu finden, es gehört weltweit zu den am meisten verwendeten Speisezutaten. Die Schweiz hat ein reiches Vorkommen des weissen Goldes – die natürlichen Salzlager sind zum Glück noch längst nicht ausgeschöpft.

Glitzernde Kristalle, die jeder Speise aromatischen Geschmack verleihen, Eis schmelzen lassen und den Blutdruck erhöhen: Salz hat zahlreiche Talente. Und ist für uns Menschen unverzichtbar – ohne Salz könnten wir gar nicht überleben. Vier bis sechs Gramm Salz benötigt ein Mensch täglich, eine Milchkuh hingegen 90 und ein Pferd 50 Gramm. Das weisse Gold ist hierzulande überall erhältlich und für jeden leistbar. Und das sicher noch bis Ende dieses Jahrhunderts: Das hat eine 2018 durchgeführte Abklärung der Schweizer Salinen AG aufgezeigt. Die Schweiz ist damit nicht nur ein Wasserschloss, sondern auch eine echte «Salzburg».

© Photo by Schweizer Salinen

KALZIUM JA, KALK NEIN

Das von den Schweizer Rheinsalinen in Schweizerhalle im Baselbiet und dem aargauischen Riburg gewonnene Speisesalz deckt den gesamten Salzbedarf des Landes ab – mit Ausnahme des Kantons Waadt, der sein Speisesalz aus der «Saline de Bex» gewinnt. Damit das Salz in den Regalen der Grossverteiler landet, muss dieses zunächst aus einer Steinsalzschicht gewonnen werden. Dazu werden die natürlichen Salzlager, welche in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft in Tiefen von 200 bis 500 Metern liegen, angebohrt und ausgelaugt. Durch die Zufuhr von Frischwasser bildet sich im angebohrten Salzlager die sogenannte Sole, eine wässrige Kochsalzlösung. Diese wird über Pipelines zur Saline transportiert und in mehreren Schritten zu Salz verarbeitet.

Salzberge soweit das Auge reicht

Salz ist heute in jeder Küche zu finden, es gehört weltweit zu den am meisten verwendeten Speisezutaten. Die Schweiz hat ein reiches Vorkommen des weissen Goldes – die natürlichen Salzlager sind zum Glück noch längst nicht ausgeschöpft.
Rund die Hälfte des in der Schweiz jährlich produzierten Salz-Volumens von circa 600‘000 Tonnen dient in Form von Auftausalz dem sichern Strassenverkehr im Winter.

Glitzernde Kristalle, die jeder Speise aromatischen Geschmack verleihen, Eis schmelzen lassen und den Blutdruck erhöhen: Salz hat zahlreiche Talente. Und ist für uns Menschen unverzichtbar – ohne Salz könnten wir gar nicht überleben. Vier bis sechs Gramm Salz benötigt ein Mensch täglich, eine Milchkuh hingegen 90 und ein Pferd 50 Gramm. Das weisse Gold ist hierzulande überall erhältlich und für jeden leistbar. Und das sicher noch bis Ende dieses Jahrhunderts: Das hat eine 2018 durchgeführte Abklärung der Schweizer Salinen AG aufgezeigt. Die Schweiz ist damit nicht nur ein Wasserschloss, sondern auch eine echte «Salzburg».

© Photo by Schweizer Salinen

KALZIUM JA, KALK NEIN

Das von den Schweizer Rheinsalinen in Schweizerhalle im Baselbiet und dem aargauischen Riburg gewonnene Speisesalz deckt den gesamten Salzbedarf des Landes ab – mit Ausnahme des Kantons Waadt, der sein Speisesalz aus der «Saline de Bex» gewinnt. Damit das Salz in den Regalen der Grossverteiler landet, muss dieses zunächst aus einer Steinsalzschicht gewonnen werden. Dazu werden die natürlichen Salzlager, welche in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft in Tiefen von 200 bis 500 Metern liegen, angebohrt und ausgelaugt. Durch die Zufuhr von Frischwasser bildet sich im angebohrten Salzlager die sogenannte Sole, eine wässrige Kochsalzlösung. Diese wird über Pipelines zur Saline transportiert und in mehreren Schritten zu Salz verarbeitet.

Helen Weiss
Helen Weiss
ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.