Helen Weiss
Helen Weiss
ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.
Wasser schmeckt nach nichts? Von wegen! Je nach Mineralgehalt ist es bitter, herb oder süss.

Prost und Ex: So gut schmeckt «Hahnenburger»

Wasser ist klar, geruchlos und ohne Aroma. Doch das stimmt nicht: Sickert es durch Gestein, nimmt das kühle Nass zahlreiche Mineralien auf und schmeckt deshalb ganz unterschiedlich.

Herb, bitter, süss oder gar würzig: Wasser schmeckt nicht einfach nach nichts, sondern hat ganz verschiedene Aromen. Denn in der Natur fliesst das nasse Element über Steine, Schotter und Sand: Auf dem Weg durch die Gesteinsschichten weist es im Lauf der Jahrhunderte deshalb eine andere Zusammensetzung an Mineralien auf. Das macht Wasser nicht nur gesund, sondern verändert auch seinen Geschmack.

KOHLENSÄURE MACHT SAUER

So schmeckt Wasser mit viel Natrium salzig, mit Kalzium hart, mit Eisen rostig und mit Magnesium bitter oder süss – je nach Geschmacksempfinden. Je länger der Weg durch Kies und Sand dauert, umso stärker wird Wasser mineralisiert. Und desto eher schmecken wir diese Eigenschaften. Niedrig mineralisiertes Wasser wird deshalb meist als harmonisch und mild empfunden, während hoch mineralisiertes Wasser ein herbes Aroma aufweist. Kohlensäure kann das Getränk zudem säuerlich schmecken lassen. 

Grundsätzlich unterscheidet man fünf Wasserarten: Tafelwasser, Quellwasser, Trinkwasser, Heilwasser und Mineralwasser. Quellwasser stammt aus unterirdischen Wasservorkommen, Tafelwasser ist künstlich mit Mineralien und Kohlensäure angereichert, Trinkwasser kommt bei uns aus der Leitung und Mineralwasser ist das Produkt, das sich auf natürlich Weise mit Mineralien angereichert hat.

So schmeckt Wasser
© Photo by 5PH on istockphoto.com

DIREKT AB DEM WASSERHAHN

Hierzulande kann man jederzeit und unbekümmert direkt ab dem Wasserhahn den Durst löschen: Unser Leitungswasser hat punkto Sauberkeit weltweit kaum Konkurrenz. Die Schweiz verfügt über einen enormen Wasserreichtum, der praktischerweise von der Natur immer wieder aufgefüllt wird. 1,1 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser stellen die Schweizer Wasserversorgungen jährlich bereit: Das entspricht einem Wasserwürfel mit einer Kantenlänge von einem Kilometer. Die Schweizer Wasserversorger gewinnen das Trinkwasser aus der Natur: Es besteht aus 40 Prozent Quellwasser, 42 Prozent Grundwasser und 18 Prozent Seewasser. Diese Zusammensetzung variiert nach Region und Jahr ein bisschen, weshalb auch das Wasser aus dem Hahn überall etwas anders schmeckt.

Genussmittel sind oft auch Lebensmittel, die nicht in erster Linie wegen ihrer Nähstoffe und zur Sättigung konsumiert werden, sondern aufgrund ihres Geschmacks und ihrer anregenden Wirkung. © Photo by Freddie Marriage on unsplash.com

INFO

Rauchen raubt den Geschmack

Anders als bei Wein oder Gin, sind die Unterschiede im Geschmack bei Wasser wesentlich feiner. Wer raucht, kann deshalb die dezenten Nuancen der unterschiedlichen Wasser kaum ausmachen. Die Chemikalien im Tabak verursachen Veränderungen in der Struktur der Geschmacksknospen, was zum Geschmacksverlust führt. Auch Kaffee und scharfe Speisen lähmen die Nerven auf der Zunge vorübergehend, wodurch das Empfinden im Geschmacks eingeschränkt ist.

Prost und Ex: So gut schmeckt «Hahnenburger»

Wasser ist klar, geruchlos und ohne Aroma. Doch das stimmt nicht: Sickert es durch Gestein, nimmt das kühle Nass zahlreiche Mineralien auf und schmeckt deshalb ganz unterschiedlich.
Wasser schmeckt nach nichts? Von wegen! Je nach Mineralgehalt ist es bitter, herb oder süss.

Herb, bitter, süss oder gar würzig: Wasser schmeckt nicht einfach nach nichts, sondern hat ganz verschiedene Aromen. Denn in der Natur fliesst das nasse Element über Steine, Schotter und Sand: Auf dem Weg durch die Gesteinsschichten weist es im Lauf der Jahrhunderte deshalb eine andere Zusammensetzung an Mineralien auf. Das macht Wasser nicht nur gesund, sondern verändert auch seinen Geschmack.

KOHLENSÄURE MACHT SAUER

So schmeckt Wasser mit viel Natrium salzig, mit Kalzium hart, mit Eisen rostig und mit Magnesium bitter oder süss – je nach Geschmacksempfinden. Je länger der Weg durch Kies und Sand dauert, umso stärker wird Wasser mineralisiert. Und desto eher schmecken wir diese Eigenschaften. Niedrig mineralisiertes Wasser wird deshalb meist als harmonisch und mild empfunden, während hoch mineralisiertes Wasser ein herbes Aroma aufweist. Kohlensäure kann das Getränk zudem säuerlich schmecken lassen. 

Grundsätzlich unterscheidet man fünf Wasserarten: Tafelwasser, Quellwasser, Trinkwasser, Heilwasser und Mineralwasser. Quellwasser stammt aus unterirdischen Wasservorkommen, Tafelwasser ist künstlich mit Mineralien und Kohlensäure angereichert, Trinkwasser kommt bei uns aus der Leitung und Mineralwasser ist das Produkt, das sich auf natürlich Weise mit Mineralien angereichert hat.

So schmeckt Wasser
© Photo by 5PH on istockphoto.com

DIREKT AB DEM WASSERHAHN

Hierzulande kann man jederzeit und unbekümmert direkt ab dem Wasserhahn den Durst löschen: Unser Leitungswasser hat punkto Sauberkeit weltweit kaum Konkurrenz. Die Schweiz verfügt über einen enormen Wasserreichtum, der praktischerweise von der Natur immer wieder aufgefüllt wird. 1,1 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser stellen die Schweizer Wasserversorgungen jährlich bereit: Das entspricht einem Wasserwürfel mit einer Kantenlänge von einem Kilometer. Die Schweizer Wasserversorger gewinnen das Trinkwasser aus der Natur: Es besteht aus 40 Prozent Quellwasser, 42 Prozent Grundwasser und 18 Prozent Seewasser. Diese Zusammensetzung variiert nach Region und Jahr ein bisschen, weshalb auch das Wasser aus dem Hahn überall etwas anders schmeckt.

Genussmittel sind oft auch Lebensmittel, die nicht in erster Linie wegen ihrer Nähstoffe und zur Sättigung konsumiert werden, sondern aufgrund ihres Geschmacks und ihrer anregenden Wirkung. © Photo by Freddie Marriage on unsplash.com

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Rauchen raubt den Geschmack

Anders als bei Wein oder Gin, sind die Unterschiede im Geschmack bei Wasser wesentlich feiner. Wer raucht, kann deshalb die dezenten Nuancen der unterschiedlichen Wasser kaum ausmachen. Die Chemikalien im Tabak verursachen Veränderungen in der Struktur der Geschmacksknospen, was zum Geschmacksverlust führt. Auch Kaffee und scharfe Speisen lähmen die Nerven auf der Zunge vorübergehend, wodurch das Empfinden im Geschmacks eingeschränkt ist.
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ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.

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