Helen Weiss
Helen Weiss
ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.
Heisses Wasser löst wichtige Hautfette, daher sollte die Duschtemperatur 38 Grad nicht übersteigen

Hautpflege: Weniger duschen, bessere Haut

Es mag widersprüchlich klingen, doch Wasser trocknet unsere Haut aus und kann den Schutzmantel sogar zerstören. Deshalb sollte man sich bei der Körperhygiene ab und an etwas mehr an die Lebensweise des Sonnenkönigs Louis XIV halten.

Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert liefen Könige und Fürsten genauso übel riechend durch ihre Schlösser wie ihre leibeigenen Bauern über die Äcker. Denn mit dem Ausbruch der Pest und anderen Seuchen kam die These auf, verstopfte Poren hielten die Körpersäfte «im Gleichgewicht» und schützten den Körper vor eindringenden Krankheiten. Folglich liess man künftig die Finger vom Wasser. Prominentestes Beispiel für mangelnde Körperpflege ist wahrscheinlich der Sonnenkönig: An seinem Hof in Versailles wurde weder gebadet noch putzte man sich die Zähne – kein Wunder legte Louis XIV fantastische Gärten vor seinem Schloss an, um dem strengen Geruch hinter den goldenen Säulen zu entfliehen.

Hautpflege: Weniger duschen, bessere Haut
© Photo by NATTEE CHALERMTIRAGOOL on 123rf

Schultern aussen vor lassen

Heute nehmen wir es hierzulande punkto Körperhygiene ziemlich genau und sind fast schon überreinlich. Das ist nicht wirklich gut für die Haut, denn Seife und heisses Wasser greifen den natürlichen Säureschutzmantel an. Wird er zerstört, können Schadstoffe und Krankheitserreger leichter eindringen – Louis XIV hatte mit seiner Wasserscheu also nicht ganz unrecht.

Menschen mit trockener Haut sollten grundsätzlich einen Tag aussetzen, dann aber Füsse, Achseln und Intimbereich mit dem Lappen waschen. Denn wer oft heiss duscht, zerstört die natürlichen Körperfette: Je länger man sich wohlig unter dem heissen Wasserstrahl oder im dampfenden Badewasser räkelt , umso mehr trocknet die Haut aus. Lauwarmes Wasser zwischen 32 und 38 Grad ist zudem zu empfehlen. Bei der Seife darfs ebenfalls etwas weniger sein, denn sie trockenen die Haut zusätzlich aus. Körperstellen, an denen man nicht schwitzt wie etwa Schulter oder Waden müssen deshalb nicht täglich eingeschäumt werden. PH-neutrale Duschmittel laugen die Haut etwas weniger aus.

Hautpflege: Weniger duschen, bessere Haut - Box
© Photo by freemake auf Pixabay

INFO

Wasser hält die Haut jung

Während Wasser unserer Haut beim täglichen Duschen eher schadet, wirkt es inwendig wahre Wunder: Wer viel Wasser trinkt, fördert die Vitalität seiner Haut, da die Hautzellen ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Diesen positiven Effekt bestätigte kürzlich eine Studie der Universität Charité in Berlin: Schon zehn Minuten nach dem Trinken wird die Haut besser durchblutet, mit mehr Sauerstoff versorgt und so der Hautstoffwechsel angekurbelt. Die erhöhte Stoffwechselaktivität unterstützt wiederum die Schutz- und Abwehrfunktion der Haut. Langfristig macht sich dieser innere Vitalisierungseffekt in einem frischeren Aussehen der Haut bemerkbar.

Hautpflege: Weniger duschen, bessere Haut

Es mag widersprüchlich klingen, doch Wasser trocknet unsere Haut aus und kann den Schutzmantel sogar zerstören. Deshalb sollte man sich bei der Körperhygiene ab und an etwas mehr an die Lebensweise des Sonnenkönigs Louis XIV halten.
Heisses Wasser löst wichtige Hautfette, daher sollte die Duschtemperatur 38 Grad nicht übersteigen

Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert liefen Könige und Fürsten genauso übel riechend durch ihre Schlösser wie ihre leibeigenen Bauern über die Äcker. Denn mit dem Ausbruch der Pest und anderen Seuchen kam die These auf, verstopfte Poren hielten die Körpersäfte «im Gleichgewicht» und schützten den Körper vor eindringenden Krankheiten. Folglich liess man künftig die Finger vom Wasser. Prominentestes Beispiel für mangelnde Körperpflege ist wahrscheinlich der Sonnenkönig: An seinem Hof in Versailles wurde weder gebadet noch putzte man sich die Zähne – kein Wunder legte Louis XIV fantastische Gärten vor seinem Schloss an, um dem strengen Geruch hinter den goldenen Säulen zu entfliehen.

Hautpflege: Weniger duschen, bessere Haut
© Photo by NATTEE CHALERMTIRAGOOL on 123rf

Schultern aussen vor lassen

Heute nehmen wir es hierzulande punkto Körperhygiene ziemlich genau und sind fast schon überreinlich. Das ist nicht wirklich gut für die Haut, denn Seife und heisses Wasser greifen den natürlichen Säureschutzmantel an. Wird er zerstört, können Schadstoffe und Krankheitserreger leichter eindringen – Louis XIV hatte mit seiner Wasserscheu also nicht ganz unrecht.

Menschen mit trockener Haut sollten grundsätzlich einen Tag aussetzen, dann aber Füsse, Achseln und Intimbereich mit dem Lappen waschen. Denn wer oft heiss duscht, zerstört die natürlichen Körperfette: Je länger man sich wohlig unter dem heissen Wasserstrahl oder im dampfenden Badewasser räkelt , umso mehr trocknet die Haut aus. Lauwarmes Wasser zwischen 32 und 38 Grad ist zudem zu empfehlen. Bei der Seife darfs ebenfalls etwas weniger sein, denn sie trockenen die Haut zusätzlich aus. Körperstellen, an denen man nicht schwitzt wie etwa Schulter oder Waden müssen deshalb nicht täglich eingeschäumt werden. PH-neutrale Duschmittel laugen die Haut etwas weniger aus.

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Wasser hält die Haut jung

Während Wasser unserer Haut beim täglichen Duschen eher schadet, wirkt es inwendig wahre Wunder: Wer viel Wasser trinkt, fördert die Vitalität seiner Haut, da die Hautzellen ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Diesen positiven Effekt bestätigte kürzlich eine Studie der Universität Charité in Berlin: Schon zehn Minuten nach dem Trinken wird die Haut besser durchblutet, mit mehr Sauerstoff versorgt und so der Hautstoffwechsel angekurbelt. Die erhöhte Stoffwechselaktivität unterstützt wiederum die Schutz- und Abwehrfunktion der Haut. Langfristig macht sich dieser innere Vitalisierungseffekt in einem frischeren Aussehen der Haut bemerkbar.
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ist freie Journalistin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über Themen rund um Fauna und Flora, Garten, Wohnen und Gesundheit.

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