Raphael Hegglin
Raphael Hegglin
ist Co-Redaktionsleiter des Haus Magazin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über die Themen Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Wissenschaft und Natur.
Je kälter das Getränk, desto mehr Kohlensäure ist darin gelöst.

Gase bevorzugen kaltes Wasser

Warum man Sprudelwasser am besten gekühlt herstellt – und trinkt.

Wir kennen das: Öffnet man eine neue, aber halbwarme Flasche mit kohlensäurehaltigem Getränk, so sprudelt ein Teil über. Das geschieht, weil plötzlich ein grosser Teil der gelösten Kohlesäure freigesetzt wird. Aber wieso? Je kälter das Wasser – oder ein anderes Getränk –, desto mehr CO2 lässt sich in Form von Kohlesäure darin lösen. In der Getränkefabrik wird das CO2 bei möglichst tiefer Temperatur eingebracht.

Atemnot im Sommer

Übrigens lösen sich auch andere Gase aus der Luft besser in kaltem Wasser. Das ist insbesondere für Fische relevant: In den kalten Monaten enthält das Wasser in unseren Seen und Flüssen immer genug Sauerstoff. Im Sommer kann sich das jedoch dramatisch ändern. Der Sauerstoffgehalt im Wasser ist dann aufgrund der warmen Temperaturen wesentlich geringer.

Zudem kommt es während dieser Jahreszeit zu mehr Verunreinigungen durch Pollen und abgestorbenem Pflanzenmaterial. Verrotten diese, entziehen sie einem Gewässer zusätzlich Sauerstoff. Ein See «kippt» dann, was zu einem Fischsterben führen kann.

Gase bevorzugen kaltes Wasser
© Foto von 123rf

Effektvolles Experiment

Nicht nur warme Temperaturen, auch gelöste Feststoffe reduzieren die Löslichkeit von Gasen in Wasser. Dazu gibt es zahlreiche effektvolle Experimente. Das spektakulärste ist wohl die Cola-Mentos-Fontäne. Wobei der Effekt nicht nur durch das Ausgasen des CO2, sondern auch durch die Schaumbildung – ausgelöst durch die Kombination von Cola und Mentos-Bonbon – hervorgerufen wird.

Doch Vorsicht: So witzig das Experiment auch ist. Es sollte nur draussen durchgeführt werden – am besten an einem privaten Ort, der sich anschliessend einfach reinigen lässt.

Gase bevorzugen kaltes Wasser

Warum man Sprudelwasser am besten gekühlt herstellt – und trinkt.
Je kälter das Getränk, desto mehr Kohlensäure ist darin gelöst.

Wir kennen das: Öffnet man eine neue, aber halbwarme Flasche mit kohlensäurehaltigem Getränk, so sprudelt ein Teil über. Das geschieht, weil plötzlich ein grosser Teil der gelösten Kohlesäure freigesetzt wird. Aber wieso? Je kälter das Wasser – oder ein anderes Getränk –, desto mehr CO2 lässt sich in Form von Kohlesäure darin lösen. In der Getränkefabrik wird das CO2 bei möglichst tiefer Temperatur eingebracht.

Atemnot im Sommer

Übrigens lösen sich auch andere Gase aus der Luft besser in kaltem Wasser. Das ist insbesondere für Fische relevant: In den kalten Monaten enthält das Wasser in unseren Seen und Flüssen immer genug Sauerstoff. Im Sommer kann sich das jedoch dramatisch ändern. Der Sauerstoffgehalt im Wasser ist dann aufgrund der warmen Temperaturen wesentlich geringer.

Zudem kommt es während dieser Jahreszeit zu mehr Verunreinigungen durch Pollen und abgestorbenem Pflanzenmaterial. Verrotten diese, entziehen sie einem Gewässer zusätzlich Sauerstoff. Ein See «kippt» dann, was zu einem Fischsterben führen kann.

Gase bevorzugen kaltes Wasser
© Foto von 123rf

Effektvolles Experiment

Nicht nur warme Temperaturen, auch gelöste Feststoffe reduzieren die Löslichkeit von Gasen in Wasser. Dazu gibt es zahlreiche effektvolle Experimente. Das spektakulärste ist wohl die Cola-Mentos-Fontäne. Wobei der Effekt nicht nur durch das Ausgasen des CO2, sondern auch durch die Schaumbildung – ausgelöst durch die Kombination von Cola und Mentos-Bonbon – hervorgerufen wird.

Doch Vorsicht: So witzig das Experiment auch ist. Es sollte nur draussen durchgeführt werden – am besten an einem privaten Ort, der sich anschliessend einfach reinigen lässt.

Raphael Hegglin
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ist Co-Redaktionsleiter des Haus Magazin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über die Themen Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Wissenschaft und Natur.

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