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Thomas Bürgisser
hat Kommunikation studiert und arbeitet seit vielen Jahren als freischaffender Texter unter anderem in den Themenbereichen Sanierung, Neubau, Gebäudetechnik sowie Gesellschaft.
Besonders viel Calcium- und Magnesiumionen geben Kalk- und Sandsteine ab.

Deshalb ist das Wasser in der Schweiz unterschiedlich hart

Je nach Region in der Schweiz hat man zuhause unterschiedlich hartes Wasser. Verantwortlich dafür sind die verschiedenen Gesteinsschichten, die in der Schweiz vorzufinden sind. Dabei lassen sich pauschal drei Zonen definieren.

Auf der Suche nach der Antwort, wieso das Wasser in der Schweiz je nach Region einen unterschiedlichen Härtegrad aufweist, muss zuerst geklärt werden, was Wasser überhaupt hart macht. So spricht man von hartem Wasser, wenn es besonders viele Mineralien enthält, vor allem Calcium- und Magnesiumionen. Diese nimmt das Regenwasser hauptsächlich auf, wenn es durch den Boden ins Grundwasser versickert. Nicht aus jedem Gestein aber werden gleich viel Calcium- und Magnesiumionen gelöst.

Welche Gesteine finden sich wo?

Besonders viel Calcium- und Magnesiumionen geben Kalk- und Sandsteine ab. In grossen Teilen des Schweizer Mittellandes herrschen mit Nagelfluh, Mergel- und Sandstein entsprechend ideale Bodenbedingungen für hartes Wasser. Auch im Jura sowie im nördlichen Teil der Alpen finden sich mit Kalk- und Mergelstein gute Calcium- und Magnesiumspender. Im Tessin sowie Teilen des Wallis und von Graubünden wiederum sind kristalline Gesteine vorherrschend, die eher für weiches Wasser sorgen.

Deshalb ist das Wasser in der Schweiz unterschiedlich hart
© Foto von Dirk auf stock.adobe.com

Regional stark schwankend

Entsprechend dieser Gesteinsschichten lässt sich die Schweiz in drei Zonen einteilen. Sehr hartes bis hartes Wasser findet man vor allem im Mittelland. Im Jura und im Nordteil der Alpen hat man häufig mittelhartes, im Tessin, Wallis und Süd-Graubünden weiches Wasser. Schaut man jedoch genauer hin, wird schnell klar, wie pauschal diese Unterteilung ist. So schwankt die Wasserhärte teilweise auch innerhalb dieser Zonen enorm, manchmal sogar innerhalb von Gemeinden und je nach Saison. Denn entscheidend ist auch, ob nur Grundwasser genutzt oder zum Beispiel noch Seewasser verwendet wird. Letzteres ist meist um einiges weicher: Hier mischt der Regen regelmässig besonders weiches Wasser bei.

INFO

Welche Wasserhärte habe ich zuhause?

In der Schweiz wird die Wasserhärte in französischen Härtegraden °fH deklariert und in sechs Stufen eingeteilt, von sehr weich (bis 7 °fH) bis sehr hart (über 42 °fH). Welche Wasserhärte man zuhause hat, lässt sich zum einen über verschiedene Portale im Internet abrufen, zum anderen direkt bei der Gemeinde erfragen oder gleich selber mit einem im Handel erhältlichen Schnelltest eruieren.

Deshalb ist das Wasser in der Schweiz unterschiedlich hart

Je nach Region in der Schweiz hat man zuhause unterschiedlich hartes Wasser. Verantwortlich dafür sind die verschiedenen Gesteinsschichten, die in der Schweiz vorzufinden sind. Dabei lassen sich pauschal drei Zonen definieren.
Besonders viel Calcium- und Magnesiumionen geben Kalk- und Sandsteine ab.

Auf der Suche nach der Antwort, wieso das Wasser in der Schweiz je nach Region einen unterschiedlichen Härtegrad aufweist, muss zuerst geklärt werden, was Wasser überhaupt hart macht. So spricht man von hartem Wasser, wenn es besonders viele Mineralien enthält, vor allem Calcium- und Magnesiumionen. Diese nimmt das Regenwasser hauptsächlich auf, wenn es durch den Boden ins Grundwasser versickert. Nicht aus jedem Gestein aber werden gleich viel Calcium- und Magnesiumionen gelöst.

Welche Gesteine finden sich wo?

Besonders viel Calcium- und Magnesiumionen geben Kalk- und Sandsteine ab. In grossen Teilen des Schweizer Mittellandes herrschen mit Nagelfluh, Mergel- und Sandstein entsprechend ideale Bodenbedingungen für hartes Wasser. Auch im Jura sowie im nördlichen Teil der Alpen finden sich mit Kalk- und Mergelstein gute Calcium- und Magnesiumspender. Im Tessin sowie Teilen des Wallis und von Graubünden wiederum sind kristalline Gesteine vorherrschend, die eher für weiches Wasser sorgen.

Deshalb ist das Wasser in der Schweiz unterschiedlich hart
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Regional stark schwankend

Entsprechend dieser Gesteinsschichten lässt sich die Schweiz in drei Zonen einteilen. Sehr hartes bis hartes Wasser findet man vor allem im Mittelland. Im Jura und im Nordteil der Alpen hat man häufig mittelhartes, im Tessin, Wallis und Süd-Graubünden weiches Wasser. Schaut man jedoch genauer hin, wird schnell klar, wie pauschal diese Unterteilung ist. So schwankt die Wasserhärte teilweise auch innerhalb dieser Zonen enorm, manchmal sogar innerhalb von Gemeinden und je nach Saison. Denn entscheidend ist auch, ob nur Grundwasser genutzt oder zum Beispiel noch Seewasser verwendet wird. Letzteres ist meist um einiges weicher: Hier mischt der Regen regelmässig besonders weiches Wasser bei.

INFO

Welche Wasserhärte habe ich zuhause?

In der Schweiz wird die Wasserhärte in französischen Härtegraden °fH deklariert und in sechs Stufen eingeteilt, von sehr weich (bis 7 °fH) bis sehr hart (über 42 °fH). Welche Wasserhärte man zuhause hat, lässt sich zum einen über verschiedene Portale im Internet abrufen, zum anderen direkt bei der Gemeinde erfragen oder gleich selber mit einem im Handel erhältlichen Schnelltest eruieren.
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Thomas Bürgisser
hat Kommunikation studiert und arbeitet seit vielen Jahren als freischaffender Texter unter anderem in den Themenbereichen Sanierung, Neubau, Gebäudetechnik sowie Gesellschaft.

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