Raphael Hegglin
Raphael Hegglin
ist Co-Redaktionsleiter des Haus Magazin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über die Themen Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Wissenschaft und Natur.
Wasser ist ein gutes Lösungsmittel für Mineralien, Zucker, Eiweisse und vieles mehr.

Von der Chemie des Wassers

Wasser ist die Grundlage unseres Lebens. Und auch sonst eine ungewöhnliche Substanz.

Der einzige natürliche Stoff, der auf unserer Erde sowohl in fester wie auch flüssiger und gasförmiger Form vorkommt, ist Wasser. Es besteht aus den Elementen Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) und zwar im Verhältnis 2:1. Daher seine Formel H2O.

Wasser ist ein gutes Lösungsmittel für Stoffe wie Mineralien (Salze), Zucker, Eiweisse (Proteine) und viele mehr. Darum basiert auch das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper auf Wasser: das Blut. In ihm lösen sich sowohl Nährstoffe wie auch Sauerstoff, um den Körper am Leben zu erhalten. Und was an Abbauprodukten in den Zellen anfällt, wird wieder übers Blut und schliesslich den Urin ausgeschieden.

Evolution begann im Wasser

Wasser ist aber auch ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Im Wasser unserer Bäche, Flüsse, Seen und Meere sind ebenfalls Nährstoffe und Salze gelöst. Sie bilden die Lebensgrundlage für Kleinstlebewesen, die wiederum Nahrung für grosse Tiere bilden. Laut Evolutionstheorie entstand das Leben im Wasser (siehe Infobox). Und lange waren unsere Ozeane die einzigen Orte, an denen Leben existierte.

Von der Chemie des Wassers
© Photo von emeralt auf stock.adobe.com

Auf die Mischung kommt es an

Dass Wasser die Grundlage für alles Leben ist, kommt nicht von ungefähr, sondern liegt an seinen chemischen Eigenschaften. Als gutes Lösungsmittel kommt es nirgendwo auf der Welt in reiner Form vor. Es sind immer Substanzen gelöst in ihm. Selbst das sauberste Regenwasser enthält Gase.

Und sobald es auf die Erde trifft, beginnt es immer mehr Substanzen aufzunehmen. Angefangen beim Quellwasser, das nur wenig Mineralien enthält, bis hin zum Meerwasser mit hohem Salzgehalt. Weil das Wasser in so unterschiedlichen Formen vorliegt, bildet es auch zahlreiche Lebensräume für die unterschiedlichsten Tierarten. Und auch im Boden ist Wasser die – für das Leben – tonangebende Substanz. Denn Pflanzen nutzen Wasser als Transportsubstanz, um Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen.

INFO

Das Leben entstand in einer wässrigen Suppe

Die Theorie der chemischen Evolution – auch als Abiogenese bezeichnet – geht davon aus, dass das Leben vor etwa vier Milliarden Jahren im sogenannten Hadaikum entstanden ist. Zu dieser Zeit bildete sich aus Wasser und zahlreichen anorganischen Verbindungen, die aus dem Boden und aus Vulkanausbrüchen stammten, eine reaktionsfreudiges Gemisch – Ursuppe genannt. Man geht davon aus, dass hohe Temperaturen, UV-Strahlung und einschlagende Blitze immer neue chemische Reaktionen hervorriefen. Bei denen auch die Grundsteine des Lebens entstanden: Fettsäuren, die Membranen bildeten, und Nucleinbasen – die Grundbausteine für unser Erbgut DNA. Und so reifte im Wasser langsam das Leben heran.

Von der Chemie des Wassers

Wasser ist die Grundlage unseres Lebens. Und auch sonst eine ungewöhnliche Substanz.
Wasser ist ein gutes Lösungsmittel für Mineralien, Zucker, Eiweisse und vieles mehr.

Der einzige natürliche Stoff, der auf unserer Erde sowohl in fester wie auch flüssiger und gasförmiger Form vorkommt, ist Wasser. Es besteht aus den Elementen Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) und zwar im Verhältnis 2:1. Daher seine Formel H2O.

Wasser ist ein gutes Lösungsmittel für Stoffe wie Mineralien (Salze), Zucker, Eiweisse (Proteine) und viele mehr. Darum basiert auch das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper auf Wasser: das Blut. In ihm lösen sich sowohl Nährstoffe wie auch Sauerstoff, um den Körper am Leben zu erhalten. Und was an Abbauprodukten in den Zellen anfällt, wird wieder übers Blut und schliesslich den Urin ausgeschieden.

Evolution begann im Wasser

Wasser ist aber auch ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Im Wasser unserer Bäche, Flüsse, Seen und Meere sind ebenfalls Nährstoffe und Salze gelöst. Sie bilden die Lebensgrundlage für Kleinstlebewesen, die wiederum Nahrung für grosse Tiere bilden. Laut Evolutionstheorie entstand das Leben im Wasser (siehe Infobox). Und lange waren unsere Ozeane die einzigen Orte, an denen Leben existierte.

Von der Chemie des Wassers
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Auf die Mischung kommt es an

Dass Wasser die Grundlage für alles Leben ist, kommt nicht von ungefähr, sondern liegt an seinen chemischen Eigenschaften. Als gutes Lösungsmittel kommt es nirgendwo auf der Welt in reiner Form vor. Es sind immer Substanzen gelöst in ihm. Selbst das sauberste Regenwasser enthält Gase.

Und sobald es auf die Erde trifft, beginnt es immer mehr Substanzen aufzunehmen. Angefangen beim Quellwasser, das nur wenig Mineralien enthält, bis hin zum Meerwasser mit hohem Salzgehalt. Weil das Wasser in so unterschiedlichen Formen vorliegt, bildet es auch zahlreiche Lebensräume für die unterschiedlichsten Tierarten. Und auch im Boden ist Wasser die – für das Leben – tonangebende Substanz. Denn Pflanzen nutzen Wasser als Transportsubstanz, um Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen.

INFO

Das Leben entstand in einer wässrigen Suppe

Die Theorie der chemischen Evolution – auch als Abiogenese bezeichnet – geht davon aus, dass das Leben vor etwa vier Milliarden Jahren im sogenannten Hadaikum entstanden ist. Zu dieser Zeit bildete sich aus Wasser und zahlreichen anorganischen Verbindungen, die aus dem Boden und aus Vulkanausbrüchen stammten, eine reaktionsfreudiges Gemisch – Ursuppe genannt. Man geht davon aus, dass hohe Temperaturen, UV-Strahlung und einschlagende Blitze immer neue chemische Reaktionen hervorriefen. Bei denen auch die Grundsteine des Lebens entstanden: Fettsäuren, die Membranen bildeten, und Nucleinbasen – die Grundbausteine für unser Erbgut DNA. Und so reifte im Wasser langsam das Leben heran.
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ist Co-Redaktionsleiter des Haus Magazin und schreibt für Fachzeitschriften und Tageszeitungen über die Themen Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Wissenschaft und Natur.

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